Der Langläufer von Kia

Der Kia EV2 hat beim weltweit größten unabhängigen Reichweitentest für Elektroautos seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.

Beim „El Prix“-Sommertest des norwegischen Automobilclubs NAF (Norges Automobil-Forbund) und der Website Motor.no fuhr der neue B-Segment-SUV in der Ausführung mit Standardbatterie (42,2 kWh) und 18-Zoll-Rädern mit einer Akkuladung stolze 325 Kilometer weit. Damit übertraf er seine kombinierte WLTP-Reichweite von 308 Kilometern um 5,4 Prozent und belegte mit diesem Topwert den ersten Platz unter allen Kompakt- und Mittelklassestromern im Test.

Parallel zum regulären „El Prix“-Programm absolvierte auch ein EV2 GT-Line mit 61,0-kWh-Batterie und 19-Zoll-Rädern die in Oslo startende Teststrecke. Da das Serienmodell der Langstreckenversion erst ab Juli ausgeliefert wird, handelte es sich dabei um einen Prototypen, dessen Ergebnisse im Abschlussbericht des NAF daher nicht aufgeführt sind. Unter den gleichen Bedingungen wie die anderen Testfahrzeuge, also trockene Straßen und Temperaturen zwischen 12 und 18 Grad, erzielte der EV2 GT-Line eine Reichweite von 428 Kilometern. Das sind 2,4 Prozent mehr als die für das Serienmodell mit diesen Spezifikationen angestrebte WLTP-Reichweite  von 418 Kilometern.

Die aktuellen Ergebnisse bestätigen das gute Abschneiden des EV2 beim „El Prix“-Wintertest zu Beginn dieses Jahres. Bei der bisher kältesten Auflage des Tests erzielte der Prototyp des EV2 GT-Line bei Temperaturen von bis zu minus 21 Grad noch eine Reichweite von 310,6 Kilometern, was einer Top-Platzierung im Wettbewerbsumfeld entsprach. Insgesamt unterstreichen die Testergebnisse des EV2 die einheitliche und zuverlässige Leistungsfähigkeit des Modells unabhängig von der Antriebskonfiguration. Bei dem zweimal pro Jahr veranstalteten NAF „El Prix“-Test werden alle teilnehmenden Elektromodelle unter identischen realen Fahr- und Ladebedingungen bewertet, um den Kunden verlässliche Daten zu liefern.

kia.at

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