In der Monza-Karthalle in Wien fand ein großartiges Charity-Rennen zu Gunsten der Gesellschaft für MPS (MukoPolySaccharidosen) statt.
Alice Karlhuber bewies wieder mal ihr Geschick für die Organisation von Events, die allen positiv in Erinnerung bleiben. An dem MPS-Charity-Race in der Monza-Karthalle in Wien nahmen zehn Teams teil, die bewiesen, dass Ehrgeiz sowohl mit Spaß als auch einer guten Tat durchaus vereinbar ist. Mit modernen (und erstaunlich flotten) Elektro-Karts wurden Trainings, zwei Qualifyings und jeweils im Anschluss zwei Rennen über 40 Minuten mit bis zu vier Fahrern pro Team absolviert.
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass der Gesamtsieg an die Mannschaft vom Team Racecraft Academy ging, der zweite Platz an das Team B.W.I. GmbH und der letzte Podestplatz an das Team Agendo. Wichtiger als die Rennergebnisse war allen Beteiligten jedoch, die Gesellschaft für MPS (MukoPolySaccharidosen) bei ihrer fürsorglichen Arbeit für MPS-Erkrankte finanziell bei der jährlichen MPS-Therapiewoche zu unterstützen. Denn die vielerorts noch unbekannte Erkrankung fordert viel Zeit und Hingabe, wie eine herzerwärmende Erklärung der MPS-Krankheit zeigte.
MukoPolySaccharidosen sind angeborene, langsam fortschreitende Stoffwechselkrankheiten. Aufgrund eines Enzymdefekts kann der Körper bestimmte Stoffwechselprodukte, die Mukopolysaccharide, nicht abbauen. Diese lagern sich in den Zellen ab und schädigen nach und nach Organe, Knochen, Beweglichkeit und je nach Form der Erkrankung auch die geistige Entwicklung. Da verschiedene Enyzme betroffen sein können, umfasst MPS auch unterschiedlichste Krankheitsbilder. Die Symptome reichen von Skelettdeformationen über Funktionseinschränkungen innerer Organe bis hin zu Hör- und Sehproblemen, Kleinwüchsigkeit und schweren neurologischen Verläufen. MPS ist selten, für betroffene Kinder und ihre Familien aber eine lebensverändernde Diagnose.
Umso schöner, dass dieses Charity-Event so großen Anklang fand, dass bereits der Termin für das nächste Charity-Rennen steht: Am 1. Dezember 2026 geht es weiter mit Ehrgeiz und Spaß für den guten Zweck! Größter Dank für die Hilfe bei der Berichterstattung gilt Alice Karlhuber für die Organisation, Markus Marschall für die Fotos, kartsport.at und natürlich mps-austria.at für die Initiative.














