Mountainbiken entlang mediterraner Küsten trifft auf das Leben an Bord ausgewählter Yachten. Der Reiseveranstalter inselhüpfen verbindet sportliche Aktivität mit maritimer Gelassenheit.
Tagsüber führen sorgfältig kuratierte Mountainbike-Routen entlang abgelegener Küstenabschnitte, am Abend verlagert sich das Geschehen auf das Deck von Segel- und Motoryachten. Das Konzept von inselhüpfen verbindet Bewegung und Entschleunigung auf eine Weise, die sich bewusst vom klassischen Aktivurlaub absetzt. Die Schiffe fungieren dabei als schwimmende Basis und ermöglichen einen nahtlosen Wechsel zwischen Trail und Törn, ohne Ortswechsel im herkömmlichen Sinn.
Gefahren wird in kleinen Gruppen, begleitet von DIMB-zertifizierten Guides, die sowohl fahrtechnische Sicherheit als auch lokale Expertise mitbringen. Die Routen reichen von fließenden Küstenpfaden bis zu technisch anspruchsvollen Passagen mit losem Untergrund und Stufen, stets mit Blick auf das Meer. Ergänzend stehen Trekking- und E-Bike-Optionen zur Verfügung, wodurch sich die Reisen auch für heterogene Gruppen eignen.
Die einwöchigen Programme finden zwischen April und Oktober 2026 statt und verteilen sich auf ausgewählte Regionen in Kroatien, Griechenland und der Türkei. Jede Route folgt dabei einer eigenen Dramaturgie aus Landschaft, Kultur und sportlichem Anspruch.
In Kroatien zeigt sich die Vielfalt besonders deutlich. Die Halbinsel Istrien verbindet mediterrane Leichtigkeit mit mitteleuropäischen Einflüssen und führt über die historische Parenzana-Trasse ebenso wie durch Küstenlandschaften rund um Rovinj und Poreč. In der Kvarner Bucht wechseln sich Inselberge, alte Römerwege und naturbelassene Pfade ab, während die Altstadt von Rab einen kulturellen Kontrapunkt setzt. Dalmatiens Nationalparks präsentieren sich dagegen ruhiger, mit moderaten Etappen und Zugang zu Naturphänomenen wie den Kornaten oder den Wasserfällen der Krka. Anspruchsvoller wird es in Süddalmatien, wo lange Abfahrten und technisch geprägte Trails bis hinunter ans Meer führen.
Auch in der Ägäis entfaltet das Konzept seinen Reiz. Zwischen den Inseln Kos, Kalymnos oder Patmos entsteht eine Route, die sportliche Herausforderungen mit landschaftlicher Weite verbindet. In der südgriechischen Inselwelt trifft Bewegung auf Geschichte, etwa rund um vulkanische Formationen oder antike Spuren. Der Golf von Gökova wiederum zeigt eine ursprünglichere Seite der Türkei, geprägt von Pinienwäldern, neu angelegten Trails und wenig erschlossenen Küstenabschnitten.
Parallel zum Ausbau des Reiseangebots engagiert sich inselhüpfen verstärkt im Erhalt der lokalen Infrastruktur. In Griechenland und der Türkei werden historische Wege gemeinsam mit Gemeinden instand gesetzt, in Kroatien konzentrieren sich die Maßnahmen auf die Nationalparkregionen Dalmatiens. Ziel ist eine nachhaltige Pflege der Trails, die sowohl Mountainbikern als auch Wanderern langfristig zugutekommt.
So entsteht ein Reiseformat, das Bewegung, Landschaft und maritime Perspektive in eine ausgewogene Balance bringt – leise im Auftritt, präzise in der Umsetzung.






