Wer den Frühling willkommen heißen möchte, findet Inspiration beim Waldviertler Ostermarkt im Renaissanceschloss Rosenburg. An zwei Wochenenden im März öffnen die Stände von Kunsthandwerkern, Gastronomen und Spezialisten für österliche Dekoration ihre Türen.
Der Markt erstreckt sich über die prunkvollen Museumsräume, die Schlosskapelle und den weitläufigen Park des rund 900 Jahre alten Schlosses. Hier zeigen Schnitzer und Drechsler ihre Arbeiten, von handbemalten Ostereiern über bestickte Tischwäsche bis zu graviertem Glas und Keramik. Honig, Käse, Osterschinken oder traditionelle Striezel runden das Angebot ab, während vor Ort einige Künstler ihren Produkten den letzten Schliff verleihen. Für eine stilvolle Osterjause sorgen Stände mit Baumkuchen, Ofenkartoffeln und Bauernkrapfen sowie der Schlossgasthof Rosenburg.
Auch für Familien hat der Markt seinen besonderen Reiz. Zwei Mal täglich besucht der Osterhase die Rosenburg und verteilt Schokoladeneier an die kleinen Besucher. Höhepunkte sind die Vorführungen der historischen Falknerei mit Adlern und Falken sowie Führungen durch das Schlossmuseum, die die Geschichte der Burg und der Region lebendig machen.
Wer den Ausflug entspannter gestalten möchte, nutzt den Bummelzug vom Bahnhof Rosenburg, der sonntags die Besucher bequem auf den Schlossberg bringt. Der Eintritt liegt bei acht Euro für Erwachsene, Kinder zahlen vier Euro, die Jüngsten haben freien Eintritt. Sondervorführungen der Falknerei und Museumstouren sind gegen Aufpreis buchbar.
Schlossherr Markus Graf von Hoyos empfiehlt den Besuch als rundum stimmiges Erlebnis: zwischen ersten Frühlingsblühern, kunstvoller Handwerkskunst und imposanten Greifvögeln bietet die Rosenburg eine sanfte Einstimmung auf Ostern – und vielleicht begegnet man sogar dem Schlossgespenst.




