Der Gipfel

Der Transfăgărășan ist ein 151 Kilometer langer Gebirgspass in Zentralrumänien. Er windet sich mit unzähligen Serpentinen durch die Karpaten bis zu einer Scheitelhöhe von 2.042 Meter über dem Meer und steht für atemberaubendes Bergpanorama und dynamische Streckenführung.

Der überarbeitete Audi e-tron GT verbindet elektrische Höchstleistung mit Langstreckenkomfort und einer eigenständigen Formensprache. Als RS e-tron GT performance mit bis zu 925 PS markiert er die Spitze der elektrischen Modellpalette aus Ingolstadt. Die rumänischen Karpaten bilden die Kulisse für eine Begegnung mit Audis elektrischer Speerspitze. Auf einer der spektakulärsten Bergstraßen Europas zeigt der überarbeitete e-tron GT, dass sich enorme Leistungsreserven und souveräne Gelassenheit keineswegs ausschließen müssen.

Optisch bleibt Audi seiner Linie treu. Die flache Silhouette, die breiten Schultern und die lang gestreckten Proportionen prägen weiterhin den Charakter des elektrischen Gran Turismo. Die Modellpflege konzentriert sich auf zahlreiche Details. Eine neu interpretierte Singleframe-Grafik, größere Luftführungen und präziser modellierte Konturen schärfen den Auftritt. Die RS-Versionen setzen mit markanten Wabenelementen und neuen Aeroblades zusätzliche Akzente. Das Ergebnis wirkt kraftvoll, ohne die Eleganz der ursprünglichen Gestaltung aufzugeben.

Leistung ohne großes Aufsehen

Die entscheidenden Veränderungen finden unter der Karosserie statt. Eine weiterentwickelte Hochvoltbatterie mit 105 kWh Bruttokapazität und 97 kWh nutzbarer Energie bildet die Grundlage für mehr Reichweite und verbesserte Ladeeigenschaften. Trotz des Kapazitätszuwachses konnte das Batteriegewicht reduziert werden. An geeigneten Schnellladestationen sind Ladeleistungen von bis zu 320 kW möglich. Unter idealen Bedingungen lässt sich der Ladestand von zehn auf 80 Prozent in rund 18 Minuten anheben.

Auch die Reichweite profitiert von der Überarbeitung. Je nach Modellvariante sind nach WLTP mehr als 500 Kilometer möglich, die Spitzenwerte reichen bis zu 622 Kilometer. Damit rückt der e-tron GT seinem Anspruch als elektrischer Reisewagen ein gutes Stück näher.

An der Spitze steht der RS e-tron GT performance. Mit bis zu 925 PS und 1.025 Nm Drehmoment ist er der stärkste Serien-Audi seiner bisherigen Unternehmensgeschichte. Im Launch-Control-Modus beschleunigt der Viertürer in 2,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Leistungsentfaltung ist unmittelbar, nahezu lautlos und von bemerkenswerter Selbstverständlichkeit. Wo klassische Sportwagen ihre Dramatik häufig über Drehzahl und Klang erzeugen, setzt der Audi auf eine andere Form der Intensität.

Souveränität auf kurvigen Straßen

Besonders eindrucksvoll zeigt sich der Charakter des RS e-tron GT performance im Zusammenspiel von Antrieb, Fahrwerk und Bremsanlage. Die Kraft steht jederzeit zur Verfügung, doch das Fahrzeug vermittelt nie den Eindruck, von ihr überwältigt zu werden. Gerade auf wechselnden Straßenbelägen und in engen Kurven wird deutlich, wie präzise Audi die unterschiedlichen Disziplinen aufeinander abgestimmt hat.

Das optionale beziehungsweise entsprechend ausgestattete Aktivfahrwerk hinterlässt im Test einen nachhaltigen Eindruck. Bodenwellen werden souverän ausgeglichen, die Karosserie bleibt auch bei höherem Tempo bemerkenswert ruhig. Gleichzeitig nimmt der Audi Kurven mit einer Leichtigkeit, die angesichts seiner Leistung und seines Gewichts überrascht. Für zusätzlichen Komfort kann die Karosserie zum Ein- und Aussteigen angehoben werden.

Der e-tron GT versteht sich damit nicht allein als Sportlimousine, sondern als Gran Turismo im klassischen Sinn. Seine Qualitäten liegen ebenso im entspannten Vorankommen wie in der außergewöhnlichen Beschleunigung. Das niedrige Geräuschniveau, der hohe Abrollkomfort und die verlässlichen Fahrerassistenzsysteme unterstreichen diesen Anspruch.

Einen ausführlichen Bericht über die Fahrt mit dem Audi e-tron GT lesen Sie in TD 3-2026!

audi.at

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